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13.09.2018

Qualität zeichnet sich aus

Die Münsterland Zeitung berichtet über unseren Gastro Check

Eiscafé Pinocchio bekommt ein Qualitätssiegel für die hygienischen Bedingungen

Im Eiscafé Pinocchio gibt ein Qualitätssiegel ein gutes Gefühl. Denn trotz heißen Temperaturen im Sommer machte die Hygiene keine Probleme.

von Christiane Hildebrand-Stubbe

Stadtlohn, 12.09.2018

Luca Beer kann angesichts von 34 Eissorten aus dem Vollen schöpfen. Der heiße Sommer war in Sachen Hygiene gar kein Problem, geschäftlich war er erfolgreich.

Luca Beer macht, wie er sagt, seine Arbeit mit Leidenschaft. Und daher sei es für ihn klar, dass dazu mehr gehört, als nur leckeres Eis zu herzustellen: „Ich möchte mir ganz sicher sein, dass hier wirklich alles in Ordnung ist.“ Angesichts solcher empfindlicher Produkte wie Eis und dessen Rohstoffe, aber auch Sahne und Milch, die im Pinocchio zum Alltag gehören, steht hier das Thema Hygiene ganz oben an.

Zwar ist sich der Eiscafé-Betreiber sicher, dass er alle Vorgaben sorgsam beachtet, es zudem regelmäßige Kontrollen durch das Gesundheitsamt des Kreises Borken gibt, das aber war ihm nicht genug. Beer: „Der ganze Ablauf ist wie eine Kette, da ist selbst das kleinste Glied wichtig.“ Schon ein Eimer, der nicht vernünftig gespült wurde, könne eben unangenehme Folgen haben.

Auch Tische und Wände wurden untersucht

Genau da wollte Luca Beer auf Nummer sicher gehen. Durch Empfehlung des Gesundheitsamtes kam so der Kontakt zu dem mikrobiologischen Labor „Bio-Diagnostix“ in Velen zustande. Am Ende war klar, dass es erst der Beginn einer wohl längeren Zusammenarbeit ist. Das Labor betreut allein im Münsterland rund 30 bis 40 Eisdielen, zahlreiche andere gastronomische Betriebe, aber auch Lebensmittelmärkte und andere Einrichtungen.

Ihnen bietet man ein komplettes Servicepaket, in dessen Kern ein Besuch vor Ort mit der visuellen Begutachtung, aber auch die Beprobung der Produkte, und sogar sogenannte „Abklatschproben“ stehen. Dabei werden auf unterschiedlichste Stellen wie Wände und Tische Behälter mit Nährlösungen „geklatscht“, um so Verunreinigungen festzustellen.

Die Begutachtung durch das akkreditierte Labor geschieht zudem nach einem strengen Kriterienkatalog, nach dem auf alle für die Hygiene relevanten schädlichen Substanzen untersucht wird: Schimmel, Bakterien, Keime aller Art.

Mitarbeiter und Chef werden einbezogen

Und nicht nur der Chef, sondern auch die Mitarbeiter – im Pinocchio sind es drei – werden mit eingeschlossen. Nach Auswertung der Proben werden die Ergebnisse in einem Schlussbericht, eventuell mit Handlungsempfehlungen, zusammengefasst.

In dem für das Pinocchio steht nur Gutes. „Herr Beer hat alles richtig gemacht“, bescheinigt Bio-Diagnostix Auditor Marcel Pelgrim. Darüber wie auch über das entsprechende Siegel, das demnächst auch deutlich sichtbar im Café positioniert wird, kann sich der Stadtlohner wirklich freuen. „Es gab auch schon mal Unternehmen, denen wir das Siegel verweigert haben“, sagt Pelgrim.

 

Quelle: Münsterland Zeitung

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11.07.2018

Nachwuchsförderung wird bei uns groß geschrieben!

Bio-Diagnostix setzt auf die Zusammenarbeit mit Hoch- und Berufsschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Sie sind mit Spaß bei der Arbeit: Unsere technische Mitarbeiterin Julia Gehring und unser Masterstudent Tim Völker im Labor für die mikrobiologische Auswertung von Lebensmittel- und Trinkwasserproben.

Das Bio-Diagnostix Labor bietet Studierenden aus dem Bachelor- oder Masterstudium sowie Berufsschülern verschiedener naturwissenschaftlicher und medizinischer Fachrichtungen die Möglichkeit, durch Praktika, Praxissemester und Abschlussarbeiten wichtige Praxiserfahrung zu sammeln. Sie können sich so zusätzlich zum Studium bzw. zur Berufsausbildung qualifizieren und das Arbeitsfeld Wissenschaft näher kennen lernen. 

Wir freuen uns jederzeit über Bewerbungen, Themenvorschläge und das Interesse unser Unternehmen kennenzulernen.

„Den Salmonellen auf der Spur“

oder

Lebensmittelanalytik ist Detektivarbeit.

Ein Bericht über einen typischen Tag im Bio-Diagnostix Labor von Tim Völker (Masterstudent der Hochschule Rhein-Waal):

Im gemischten Hackfleisch wurden Enterobakterien gefunden. Krankmachende Erreger in unserer Nahrung. Wo kommen die her? Aus dem Fleischwolf? Oder waren die etwa schon vorher im Fleisch? Im Rind- oder doch im Schweinefleisch? Solchen Fragen wird im Labor der Bio-Diagnostix tagtäglich nachgegangen. Eine ältere Dame stirbt an Listeriose. Aus der Hauptspeise? Oder doch aus dem Dessert?

Wie wichtig die Arbeit ist, die hier geleistet wird, werden die meisten Kunden gar nicht mitbekommen - bis die Prüfergebnisse mal nicht in Ordnung sind. Doch genau für diese Fälle hat sich die Bio-Diagnostix aufgestellt. Ein kompetentes Team an Beratern und Labormitarbeitern, die bisher noch jede Krise unter Kontrolle bekommen haben. Und ich mittendrin.

Morgens um 8 wird mit der Besprechung gestartet. Welche Proben sind für heute angemeldet? Bei welchen Kunden waren die Ergebnisse nicht in Ordnung? Besteht Handlungsbedarf? Und wann kommen eigentlich die nächsten Ringversuche? Hier gilt es das gesamte Team up-to-date zu halten. Danach ins Labor. Welche Nährmedien werden benötigt? Im Zweifel lieber zu viel herstellen, falls spontan noch Proben kommen. Dann Platten auswerten. Der Fisch hat gestern schon übel gerochen, kein Wunder, dass die Gesamtkeimzahl zu hoch ist.

Während ich noch die Salmonellen-Anreicherungen in die selektiven Bouillons pipettiere, werden im Labor schon die ersten Lebensmittelproben eingewogen und zugehörige Platten beschriftet: VRBD für die EBs, ALOA für Listerien, BP für Staphylokokken. Anschließend geht es an die Cleanbench um die eingewogenen Proben auf die Platten zu bringen. Steril arbeiten, damit die Ergebnisse aussagekräftig sind!

Gleich schon 12? Mittagspause. Kurz entspannen, bevor es weitergeht. Sind die Proben ausplattiert, kommen die Platten in die Brutschränke. Welcher Nährboden nochmal bei welcher Temperatur? Zum Schluss aufräumen und alles für den nächsten Tag vorbereiten. Autoklaven anstellen, spülen.

Und dann muss ja noch der Agar für morgen gegossen werden...

Danke Tim!

17.06.2018

Go for Bio-Diagnostix!!!

Bio-Diagnostix Mitarbeiter rennen beim Tiergartenlauf allen davon

Unser Spezialist in Fragen rund um das Thema IFS und Auditierungen: Marcel Pelgrim gewinnt den 5km Lauf in 17:47.

Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter, die sich gestern beim Tiergartenlauf in Velen super geschlagen haben und sogar den Sieg über 5km einfahren konnten. Mit viel Ehrgeiz, Motivation und Teamgeist war es für alle ein rundum gelungener Tag und wir freuen uns schon auf die Teilnahme im nächsten Jahr mit einem hoffentlich noch größeren Team. Danke an alle, die dabei waren!!!

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